AHV und Abzüge vom Lohn

Was ist die AHV-Nummer? Warum ist der Nettolohn kleiner als der Bruttolohn? Hier die Erklärung.

Auf deiner Lohnabrechnung steht ein Bruttolohn. Davon gehen Abzüge weg. Was bleibt, ist dein Nettolohn.

Die AHV-Nummer

Die AHV ist die Altersvorsorge (Alters- und Hinterlassenenversicherung). Jede Person hat eine AHV-Nummer mit 13 Stellen. Sie bleibt dein Leben lang gleich.

Die Nummer steht auf deiner Krankenkassen-Karte oder dem AHV-Ausweis. Du brauchst sie für Arbeitgeber, RAV und Ämter.

Das geht vom Lohn ab

  • AHV, IV (Invalidenversicherung) und EO (Erwerbsersatz): zusammen 10,6 %. Du zahlst 5,3 %, dein Arbeitgeber auch 5,3 %.
  • ALV (Arbeitslosenversicherung): ein weiterer Teil. Auch hier zahlt der Arbeitgeber mit.
  • Pensionskasse (berufliche Vorsorge, BVG): ab einem bestimmten Lohn und Alter.
  • Quellensteuer, wenn du keinen Ausweis C hast.

Stand der Sätze: 1. Januar 2026.

Warum ist das gut?

Die Abzüge sind Versicherungen. Sie zahlen bei Alter, Invalidität und Arbeitslosigkeit. Dein Arbeitgeber meldet dich bei der Ausgleichskasse an.

Was du jetzt tun kannst

  1. Such deine AHV-Nummer auf der Krankenkassen-Karte. Notiere sie.
  2. Prüfe die Abzüge auf deiner Lohnabrechnung.
  3. Fragen? Die WAS Ausgleichskasse Luzern oder die Gewerkschaft helfen.
  4. Unsicher? Frag FABIA oder das Amt für Migration. Diese App ist keine Rechtsberatung.

Informationsstelle AHV/IV, Merkblatt 2.01 Lohnbeiträge (Stand 1. Januar 2026) (2026-09-21)

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